Eine Sache, die ich auf unserer Reise auf jeden Fall machen wollte, war eine Schokoladentour. Glücklicherweise gab es die Möglichkeit am Nachmittag an einer Führung in Mindo teilzunehmen. Wir starteten also ganz entspannt in den Tag: mit einem guten Buch in der Hängematte. Nebenbei konnte ich ein wenig die Kolibris beobachten. So richtig in die Natur zog es uns nicht, da es immer mal wieder anfing heftig zu regnen. Also beobachteten wir weiter Kolibris, schrieben an unserem Blog und faulenzten ein wenig.

Gegen 15 Uhr ging es dann zu unserer geplanten Tour, welche im „El Quetztal del Mindo“ stattfinden sollte. Da wir noch 10 Minuten Zeit hatten, bestellten wir uns ein selbstgemachtes Schokoladencroissant – himmlisch. Ein freundlicher Portugieser führte uns dann in die Welt der Schokolade ein. Was ich interessant fand, war, dass man die rohen Kakaobohnen, welche von einem etwas schleimigen, weißen Mantel umhüllt sind, essen kann (ohne auf den Kern zu beißen, denn der ist bitter) – ein süßlicher, litschiartiger Geschmack. Im Garten wurden uns dann die Kakaofrüchte und in einem Zelt die verschiedenen Trocknungsstadien der Bohnen gezeigt. Zu guter Letzt sahen wir die Maschinen zum Pressen, Schleudern und Aussortieren der Kakaobohnenschalen. Der Höhepunkt der Führung war natürlich die Verkostung. Es gab Schokoladen mit diversen Geschmacksrichtungen und unterschiedlich hohen Kakaoanteilen. Der Schokoladentee und der Brownie rundeten die ganze Sache ab. Ziemlich lecker. Danach konnten Enno und ich aber erst einmal keine Schokolade mehr sehen 😊 Nichtsdestotrotz konnte ich nicht widerstehen etwas im Laden zu kaufen.









