Nach einer durchwachten Reisenacht, beginnend um 23 Uhr in Valladolid über 3 Uhr morgens mit Check-In in Cancun (Abflug um 5:45 Uhr) und Ankunft in Quito gegen 12 Uhr mittags, kamen wir in unserem lebhaften Hostel endlich gegen 13 Uhr an. Wir waren doch etwas müde und sahen zu, dass wir etwas Schlaf bekamen. Nachmittags ging es noch kurz in die Altstadt zum Abendessen und kurzem Sightseeing. Quito liegt auf über 2800 m und ist sehr hügelig – wir kamen doch etwas aus der Puste. Elisas High-Tech-Sportuhr zeigte nur noch eine Sauerstoffsättigung von 85% an! Normal ist ein Wert über 95%. In den nächsten Tagen steigerte sich der Wert wieder auf ca. 98%. Vielleicht ist das der Effekt des Höhentrainings? Tja, zumindest fielen wir dann am frühen Abend ins Bett und genossen die kühle Luft in Quito (unter 20°C) als angenehme Abwechslung nach den schweißtreibenden 30°C in der Karibik.
Am nächsten Tag ging es mit neuem Schwung durch die Stadt, wobei uns neben einer kleinen englischen Buchhandlung besonders die Bar im 115 m hohen Turm der Basílica del Voto Nacional (Basílika des nationalen Gelübdes) gefiel. Mit spektakulärer Aussicht über die Stadt und auf die umliegenden Berge genossen wir Bier und Passionsfruchtschnaps bis die Kirche schloss. Ich finde, man könnte so eine Kirche doch länger als bis 17 Uhr geöffnet lassen. Zum Tagesabschluss saßen wir auf der Rooftop Bar unseres Hostels und planten unseren nächsten Tag – Mindo im Nebelwald sollte es sein.
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