Am nächsten Morgen ging es nach Trinidad mit kleinem Umweg (der Fahrer kannte wohl den Weg nicht so gut) und kurzem Stop in Sancti Spiritus. Letzterer war ganz nett, aber abgesehen von der Brücke und einem Café am Fluss hatte die Stadt nicht so viel zu bieten.

Wir kamen in Trinidad an und suchten gemeinsam mit unserem Fahrer die Unterkunft. Er war wohl noch nicht so oft da gewesen. Die nette Gastgeberin nahm uns in Empfang (wir seien wohl erst die zweiten Gäste in diesem Jahr) und organisierte uns direkt in einem der nächsten Sätze den Transport nach Havanna per Collectivo. Da man in Trinidad keine zwei Schritte gehen kann ohne entweder ein Taxi oder die Möglichkeit zum Geldwechseln angeboten zu bekommen, war klar, dass sie hier den Sack schnell zumachen wollte. Für Trinidad hatten wir noch den Nachmittag/ Abend und wir zogen um die Häuser durch die malerischen Gassen. Elisa hatte sich aus den Erzählungen Trinidad größer vorgestellt – mehr Kolonialhäuser und alles etwas höher. Schön war, dass nahezu keine Touristen die Straßen bevölkerten. Der Plaza Major lag fast ausgestorben vor uns und im Restaurant waren wir die einzigen Gäste. Irgendwie tut es einem ja leid, aber da ich die Stadt auch noch übervölkert kenne, ist es die schönere Alternative.

