Angekommen in Valladolid benötigte ich diesen Tag noch im Bett. Währenddessen erkundete Enno die kleine aber doch feine Stadt. Unsere Nachbarin erzählte uns, dass an diesem Abend „irgendetwas Kulturelles“ stattfinden würde. Das hat sich Enno nicht zweimal sagen lassen.

Edit Enno: Notgedrungen ging ich alleine in die mexikanische Nacht und folgte der Musik zum nahegelegenen Park. Ich war positiv überrascht, da ich mit einer kleinen Tanzeinlage einer Unterhaltungsgruppe für Touristen gerechnet hatte, aber tatsächlich das 4. Nationale Folklorefestival stattfand. Also kein Touri-Nepp sondern ernst gemeinte Folklore. Kann man sich schon ansehen.

Am nächsten Tag war deutlich mehr mit mir anzufangen und wir radelten in ein sehr hübsches Café für ein deftiges Frühstück. Gestärkt fuhren wir weiter zu den zwei auserkorenen Cenoten: Dzitnup und Xkeken. Eine Abkühlung kam uns nach der hügeligen Fahrt und Temperaturen um die 34 Grad recht gelegen. Ausgestattet mit einer Rettungsweste ging es ins kühle Nass. Über uns flogen die Fledermäuse und unter uns schwammen die Fische. Das Wasser war glasklar. Wenige hundert Meter entfernt, war dann auch schon die nächste Cenote – kurzer Westentausch und dann mit einem Sprung ins Wasser. Um der Mittagshitze zu entgehen, sind wir für eine kleine Siesta zurück zu unserer Unterkunft gefahren.

Zum Abendbrot gab es für uns Hamburger – an Tacos habe ich mich noch nicht wieder herangetraut. Wie wir in einem anderen Blog gelesen haben, soll es jeden Sonntag gegen 21 Uhr eine Lichtershow am Kloster San Bernardino de Siena geben. Dem sind wir nachgegangen. Und tatsächlich wurden 20 Minuten lang bunte Bildchen auf das Kloster projiziert. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, stellte die Lichtershow die Geschichte Valladolids dar. In meinen Augen sehr beeindruckend umgesetzt.

Mein Fazit von Valladolid: auch, wenn Vallodolid, laut unserem Gastgeber, deutlich touristischer geworden ist, empfand ich die kleine Stadt als sehr angenehm. Ich hatte das Gefühl hier konnte man einen kleinen Einblick in das mexikanische Leben gewinnen – im Gegensatz zu Tulum.

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