Die „tour de cascadas“ stand ebenfalls auf unserer to-do-Liste. Allerdings müssen wir zugeben, dass wir uns nur einen der Wasserfälle angeschaut haben: „Pailón del Diablo“ – den aber dafür von beiden Seiten. Die Bilder sprechen sicherlich für sich. Die Strecke führte weiter bergab zum Dschungelstädtchen Puyo – inklusive kleinem Fotoshooting-Zwischenstopp mit grandiosem Blick über das Tal weiter unter uns. Zum Glück gabs keine störenden Geländer oder ähnliches, die den Blick aufhalten könnten. Ich bin ja sonst nicht so, aber ich hätte mir sogar mal ein Geländer gewünscht.

Unten am Fuße der Anden (also ungefähr) angekommen, war der klimatische Unterschied zwischen Baños (1800 m) und Puyo (950 m) gewaltig. Während es oben am Berg eher „kühl“ war, also ca. 18 – 20°C, waren es unten locker 30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit. Auch die Pflanzen erinnerten eher an Dschungel und ja, Puyo ist auch in diesem Teil von Ecuador das Tor zum Amazonas. Zum Abschluss gönnte sich Elisa eine lokale Baileys-Variante (mit 8% Alkoholgehalt), der sie in den nächsten Tagen zusprach 😉

Die nächsten (und letzten) zwei Tage in Baños verbrachten wir in unserer Hütte mit Planen und kleiner Wanderung zum nächstgelegenen Wasserfall. Die abgeschiedene Lage und die gemütliche Hütte waren ein tolles „Wochenende“ für uns bevor es am letzten Tag um 7 Uhr morgens mit dem Bus weiter Richtung Guayaquil ging.

Edit Elisa: Es kann sein, dass ich dem einen oder anderen schon von dem verrückten Insektenvideo, welches ich in Deutschland sah, erzählt habe. Es ging um den Tarantulafalken – eine Wespe, deren Stich äußerst schmerzhaft sein soll (auf dem Schmidt Sting Pain Index: Stufe 4 – danach kommt nur noch eine Stufe: 4x). Aus Interesse hatte ich geschaut, wo diese Wespe vorkommt: Mittelamerika und im Norden von Südamerika – oook. Aber, dass wir tatsächlich einen Tarantulafalken sehen, welcher eine kleine Vogelspinne wegtrug (zumindest nehme ich an, dass es eine Vogelspinne war), damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte vorher schon gehörigen Respekt, nach der Sichtung noch mehr.

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