Nachdem wir sicher in Guayaquil gelandet sind, machten wir uns mit dem Bus gleich weiter auf den Weg nach Cuenca. Wir waren schon gespannt, da mit Ausnahme von Quito bisher alle Städte eher weniger zu bieten hatten. Es gab keine Altstädte und keine sehenswerte Architektur. Stattdessen waren überall flache, kleine Rohbauhäuschen zu sehen, in denen oftmals Läden des täglichen Bedarfs steckten. Im Gegensatz dazu hatten wir über Cuenca gelesen, dass die Altstadt seit 1999 auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes steht. Nach ca. 5 Stunden Busfahrt sind wir in der kleinen beschaulichen Stadt angekommen und wurden nicht enttäuscht.

Hier verbachten wir also die nächsten zwei Tage. Das erste Mal auf unserer Reise sahen wir eine Straßenbahn. Die Straßen waren mit hübschen, bunten Stoffbahnen geschmückt. Die Kirche, welche wir besteigen konnten, war außergewöhnlich und glänzte in ihren weiß-blau Tönen. Die Plaza war, gerade in den Abendstunden, schön beleuchtet und es gab viele kleine niedliche Lädchen mit allerlei Dingen.

Darüber hinaus habe ich mich ehrlich gesagt auch sehr darüber gefreut, dass wir ein schönes Frühstückslokal und ein sehr schmackhaftes Restaurant (Café Austria) für die Abende gefunden hatten. Kulinarisch probiere ich gern neue Sachen aus und futtere mich durch die Karte. Aber nach 5 Wochen Ecuador kamen mir langsam die frittierten und fettigen Speisen (und das auch schon zum Frühstück) zu den Ohren raus. Ich sehnte mich nach Salat und frischen Gerichten. Glücklicherweise gab es diese Sachen in beiden Lokalen.

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