21:43 Uhr sind wir bei angenehmen 21 Grad auf dem Flughafen Juan Gualberto Gómez in Varadero angekommen. Nach kurzen Diskussionen am Schalter wegen meines Nachnamens konnten wir recht schnell unsere Rucksäcke schnappen und den Flughafen verlassen. Wir waren beide ziemlich erleichtert, als wir unseren Fahrer mit dem Schild, auf dem Enno und Elisa stand, gefunden haben. Unser Taxi war ein hübsches blau-weißes Gefährt. Mit heruntergelassenen Fenstern, Musik von Celine Dion und einem kurzen, ruckartigen Stop aufgrund einer die Straße überquerenden Kuh, ging es zu unserer ca. 20 Minuten entfernten Unterkunft Villa Soñada in Mantanzas. Hier hat uns unser Gastgeber nett empfangen und kurz eingewiesen. 5 Uhr morgens, nach deutscher Zeit, konnten wir uns endlich ins Bett legen und schlafen.

Edit Enno: Während Elisa sich langsam bettfertig machte, konnte ich den Check-In-Vorgang live beobachten. Obwohl die alten Registrierbücher auch weiterhin im Einsatz sind, wird zusätzlich der ankommende Tourist per SMS über seine Passnummer beim Staat abgefragt und bestätigt. Volle Kontrolle, meinte unser Gastgeber Armando „Mandy“. Er kam übrigens gerade aus Mexico (Shoppingtour) zurück. Tja, es scheint, dass das zumindest für Mandy das Bild des isolierten Kubaners nicht ganz passt.

Während unseres reichhaltigen Frühstücks (gebratene Eier, Fleisch mit Käse überbacken, Toast, reichlich Obst, Smoothie etc.) am nächsten Tag, bin ich tatsächlich etwas emotional geworden, da ich schon immer mal nach Kuba wollte und nun endlich der Traum wahr wird und ich die Gelegenheit habe die Heimat meines Papas kennenzulernen.

Die Stadt Mantanzas ist sehr überschaubar. So schön und eindrucksvoll diese ganzen alten Autos auch sind, ehrlich gesagt, war ich froh, die ganze Zeit eine Maske tragen zu müssen. Das Zentrum der Stadt wird förmlich von Abgasen eingehüllt. In der Innenstadt ist tagsüber ein reges Treiben zu beobachten. Es wird viel gehupt und hin- und hergerufen. Am Nachmittag sind Enno und ich zu einer auf einem Berg gelegenen Kirche, Ermita de Monserrate, gelaufen. Von dort hatte man einen tollen Blick auf Mantanzas und man konnte die Ruhe genießen.

Nun noch einige erste Eindrücke:

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