Da wir die Innenstadt von Trinidad bereits erkundet hatten, entschieden wir uns an diesem Tag für den Strand und einen Besuch des „Torre Iznaga“ in Manaca Iznaga. Dieses Mal wollten wir es mit einem Roller versuchen. Gar nicht mal so einfach an einen heranzukommen.

Am Rande der Stadt war dann endlich der Verleihcontainer in Sicht. Nach einer kurzen Einweisung und einem durch uns aufgefüllten Tank ging es an den Playa Ancon – auf Empfehlung eines anderen deutschen Touristen, der bereits seit 3 Monaten in Trinidad unterwegs ist. Am Strand angekommen, hat sich Enno den windigsten Platz ausgesucht (😉), den es gab und hat seine Hängematte aufgespannt. Wieder hatten wir Glück und konnten den Strand für uns allein nutzen. Nach ein paar Stunden Hängematte-Feeling machten wir uns wieder auf den Weg. Die ländliche Gegend ist wirklich sehr schön. Palmen, Bananen- und Zuckerohrplantagen und Kühe. Immer wieder haben wir auf unserem Weg durch Kuba kleinere Buschfeuer gesehen. Aber scheinbar ist das hier Normalität, da sich niemand sonderlich beunruhigt gezeigt hat. Nach einem kurzen Zwischenstop haben Enno und ich von unserem Parkwächter eine selbstgebastelte Rose und einen Grashüpfer aus Palmenblättern geschenkt bekommen. Soweit ich es verstanden habe, steht der Grashüpfer für Hoffnung – Esperanza.

Kurze Zeit später haben wir unser eigentliches Ziel erreicht: den „Torre Iznaga“ – laut Reiseführer diente der Turm dazu, die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen zu überwachen. Heutzutage lockt er Touristen über wackelige Holztreppen in schwindelerregende Höhen (kleine Expositionstherapie für Elisa) und belohnt mit einem Ausblick über die grünen Felder.

Am nächsten Morgen gaben wir unser Motorrad ab. Aus dem Taxi heraus konnten wir sehen, wie der Verleiher unser restliches Benzin aus dem Tank abgefüllt hat – vermutlich für den Eigengebrauch, denn Benzin ist für die Kubaner ziemlich teuer.

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